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Schonende Fettabsaugung mittels Wasserstrahl

Bestimmte Fettpolster an sogenannten Problemzonen ("Reiterhosen", Oberschenkel etc.) lassen sich selbst mit strengen Diäten und Gymnastik nicht bekämpfen. Sie beeinträchtigen nicht nur den ästhetischen Gesamteindruck der Körperproportionen, sondern auch das Selbstbewusstsein der Betroffenen.

Mit der sehr schonenden Absaugung mittels Wasserstrahl kann das Körperbild sehr schön geformt und harmonisiert werden. Bei örtlichen Fettdepots, wie z.B. an den Hüften, am Bauch, am Oberkörper und unter dem Kinn lassen sich hervorragende Ergebnisse auch ohne Narkose erzielen. Eine Liposuktion ist in jedem Alter möglich.

Wie wird das Fettabsaugen durchgeführt?

Durch einen kleinen Hautschnitt an möglichst unauffälliger Stelle wird eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt. Es wird dann zunächst eine Lösung in das Gewebe mittels Wasserstrahl eingeführt (Tumeszens), die einerseits zur Blutstillung und andererseits zur Auflösung der Fettzellen dient. Danach werden die aufgelösten Fettzellen abgesaugt. Die Kunst des Plastischen Chirurgen besteht darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Das Ziel: nicht alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.

Welche Ergebnisse können durch das schonende Fettabsaugen erzielt werden?

Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und der Modellierung der entsprechenden Partien wirkt der Körper schlanker und die unterschiedlichen Proportionen gewinnen an Harmonie. Diese Methode ist jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung der Fettsucht. Nicht der Mensch als Ganzes kann schlanker gemacht werden, sondern es werden nur Fettgewebsüberschüsse einzelner Partien lokalisiert und reduziert. Bei zu schlaffer Haut kann es sein, dass eine chirurgische Entfernung der überschüssigen Haut mitsamt dem Fettgewebe nötig wird.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt in Berlin

Der Eingriff wird bei kleineren Korrekturen in der Regel ambulant und ohne Narkose durchgeführt. Hierbei erhält man eine Infusion mit Schmerzmitteln, sodass die Operation kaum spürbar ist. Sie können die Klinik in Berlin unmittelbar nach dem Eingriff verlassen.  Bei größeren Eingriffen ist ein "Dämmerschlaf" oder eine Vollnarkose erforderlich. Die notwendigen Voruntersuchungen werden nach Terminabsprache in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten persönlich zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen.

Alles auf einen Blick

Quick Facts

Kosten

pro Region 2000 Euro (z.B. Oberschenkel innen) je dazukommende Folgeregion 1500 Euro (z.B. Flanken und Oberschenkelinnenseiten 3500 Euro) plus eventuell notwendige oder gewünschte Narkose (600 Euro)

Anästhesie

kleinere Absaugungen ohne Narkose, größere Eingriffe mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose (Kosten ca. 600 Euro)

Komplikationen

Berührungsempfindlichkeit, Taubheitsgefühle, Blutergüsse, Narbenplatten, Embolien, Gerinnsel

Nach-OP

In den ersten 4- 6 Wochen ist das Tragen von Kompressionswäsche notwendig.

Hinweis

Bei größeren Eingriffen kann es zu einer kurzen Arbeitsunfähigkeit kommen. Meist sind Sie jedoch sofort wieder einsatzfähig, Sport nach 2-4 Wochen je nach OP-Umfang

Wie bereite ich mich auf die Operation bei Fettabsaugung vor?

Auf die Operation selbst müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie allerdings keine Schmerzmittel wie z.B. Aspirin einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.  Wie verläuft die Operation in Berlin? Vor dem eigentlichen Eingriff erfolgt die Markierung der betroffenen Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleine Hautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an unauffälliger Stelle, etwa in den Gesäßfalten oder im Nabel. Anschließend wird die Tumeszenslösung (lat.: tumescere=aufblähen) zur Blutstillung und zum Auflösen der Fettzellen eingeführt. Die Absaugung beginnt unmittelbar mit dem Einführen der Kanüle. Sie dauert je nach Areal und Ausmaß nur 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff mit feinen Nähten vernäht. Die abgesaugten Fettzellen werden aufgefangen und während der Operation gemessen. So kann der Operateur kontrollieren, dass an beiden Seiten einheitliche Mengen entfernt werden. Die Menge variiert sehr stark, je nach individueller Konstitution des Patienten und anatomischer Region.  Noch auf dem Operationstisch werden eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagen über die betroffenen Areale gezogen. Dies verhindert, dass sich die entstandenen Hohlräume mit Gewebeflüssigkeit füllen und Knoten oder Narben verursachen.

Was passiert nach der Fettabsaugung?

Unmittelbar nach dem Eingriff ist mit leichten Schmerzen und Blutergüssen zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurück. Schwellungen der betroffenen Areale sind, wie bei jeder Operation, auch bei der Liposuktion völlig normal. Diese gehen jedoch innerhalb von 3-6 Monaten völlig zurück. Das endgültige Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach 6 Monaten bis ein Jahr beurteilt werden. Die Hautschnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit verblassen und kaum noch erkennbar sein werden.  

Welche Risiken sind zu beachten?

Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten? Teilen Sie uns diese bitte in jedem Fall mit! Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen? Dann sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.

Welche Komplikationen können durch Fettabsaugen entstehen?

Nach der Liposuktion kann es für mehrere Wochen zu einer Veränderung der Berührungsempfindlichkeit mit Taubheitsgefühlen kommen. Bei entsprechender Veranlagung oder bei nicht konsequenter Bandagierung können Blutergüsse oder Narbenplatten entstehen. Diese werden als oberflächliche Unebenheiten erkennbar. Bilden sie sich auch nach mehreren Wochen nicht oder nur sehr zögerlich zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein. Werden größere Mengen von Fettgewebe entfernt, kann es zu vermehrtem Verlust von Gewebeflüssigkeit bzw. Blut kommen, der durch Infusionen oder Blutkonserven wieder ausgeglichen werden muss. In sehr seltenen Fällen sind Embolien von Gerinnseln beschrieben worden, die einer intensiven medizinischen Behandlung bedürfen. Diese Möglichkeit ist jedoch sehr umstritten. Wir weisen hier nur der Vollständigkeit halber darauf hin.  

Welche Nachbehandlung ist bei der Fettabsaugung erforderlich?

Stellen Sie sich darauf ein, für die ersten 6 Wochen nach der Operation Miederhosen, Stützstrümpfe oder Bandagen zu tragen - und zwar Tag und Nacht. Nur so vermeiden Sie, dass in den entstandenen Hohlräumen durch Blut, gelöstes Fett oder Gewebeflüssigkeit unerwünschte Narben entstehen, die das Ergebnis wesentlich beeinträchtigen können. Die Fäden an den Einstichstellen können 1 Woche nach der Operation auch selbst gezogen werden. In der Regel ist jedoch eine Kontrolluntersuchung zu diesem Zeitpunkt sinnvoll.

Was ist nach der Fettabsaugung zu beachten?

Je nach Veranlagung kann es insbesondere bei größeren Eingriffen zu einer kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeit kommen. Im Normalfall werden Sie sich in Ihrer Befindlichkeit und Beweglichkeit aber kaum beeinträchtigt fühlen. Auf Sport sollten Sie je nach Art und Ausmaß der Liposuktion allerdings für die ersten Wochen nach der Operation verzichten. Auch Massagen und sonstige übermäßige Beanspruchungen sind zu vermeiden. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen.

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