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Bauchdeckenstraffung

Probleme mit überschüssiger Haut am Bauch, an den Oberschenkeln oder Oberarmen sind bei manchen Menschen weder durch Diät noch durch Sport, Massagen oder Fettabsaugung zu beheben. Häufig treten diese Veränderungen am Bauch nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahmen auf, bei denen die Bauchhaut so gedehnt wurde, dass die elastischen Anteile der Haut gerissen sind. Dann kann eine Rückbildung durch Gymnastik oder Muskeltraining nur in begrenztem Maße erreicht werden.

Die beiden geraden Bauchmuskeln weichen während der Schwangerschaft auseinander. Dieses „Auseinanderstehen“ bildet sich manchmal nicht oder nicht vollständig zurück. Dadurch verliert die Figur Ihre Taille.

Oft stören aber auch Hautüberschüsse am Oberschenkel, die innenseitig übermäßiges Fettgewebe und Hautfalten zeigen. Auch die lockere Haut der Oberarme kann ihre Elastizität verlieren und sich nicht mehr zurückbilden. Solche Veränderungen sind manchmal so stark ausgeprägt, dass sie auch als Krankheit anzusehen sind. Dies gilt besonders bei chronischen Hautreizungen, Bewegungsstörungen oder Bauchwandbrüchen.

Die bei der Bauchstraffung notwendigen Schnitte werden so gelegt, dass die Narbenbildung möglichst unauffällig bleibt. Bei der operativen Haut- und Fettentfernung müssen zwar insgesamt größere Hautschnitte und längere Narben hingenommen werden. Dafür können aber auch große Fettschürzen und Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst keine Korrekturmöglichkeiten gibt.

Wie wird die Bauchstraffung durchgeführt?

Die Operation wird in Vollnarkose in einer unserer Partner-Kliniken in Berlin durchgeführt und dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden. Der Hautschnitt erfolgt am Unterbauch, vom einen zum anderen Beckenknochen verlaufend und knapp oberhalb der Schambehaarung. Weiterhin wird der Nabel umschnitten. Die Bauchdecke wird in Richtung Oberbauch mobilisiert und anschließend nach unten gezogen.

Die überschüssige Haut wird entfernt und der Nabel an seiner neuen Position wieder eingenäht. Bei Vorhandensein einer Rektusdiastase (Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln) werden diese in der Mittellinie wieder angenähert und gestrafft. Dadurch ergeben sich eine festere Bauchdecke und eine Verschmälerung der Taille.

Welche Risiken bestehen?

Risiken bestehen wie bei jeder Operation und können sich durch Schwellungen oder Blutergüsse äußern, die jedoch meist nach einigen Tagen abgeklungen sind. Vorübergehend können ein Taubheitsgefühl und/oder leichte Schmerzen auftreten. Mögliche Infektionen im Wundgebiet können in der Regel durch Gabe von Antibiotika rasch zur Abheilung gebracht werden.  

In seltenen Fällen kann es zu einer Ansammlung von Wundwasser im Wundgebiet kommen, was normalerweise über die liegenden Drainagen abgeleitet wird. Wurden diese schon entfernt, kann das Wundwasser über eine kleine Punktion im Nahtbereich abgeführt werden.

Nach der Operation

Die bei der Operation eingelegten Drainagen können in der Regel nach 2 bis 5 Tagen entfernt werden. Ein Kompressionsmieder sollte für 6 Wochen nach der Operation getragen werden. In den ersten Tagen sollten Sie sich möglichst viel Ruhe gönnen, um die Schwellung zu minimieren. Die meisten Patienten können nach 2 bis 4 Wochen wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Sportliche Aktivitäten können Sie meist 4 bis 6 Wochen nach der Operation wieder langsam aufnehmen.

Alles auf einen Blick

Quick Facts

Kosten

ab 6500 €

Narkose

Bauchdeckenstraffung & Unterbauchstraffung werden in Narkose durchgeführt.

Risiken

Schwellungen, Blutergüsse, Taubheits- gefühl, Schmerz, Infektion, Ansammlung von Wundwasser

Nach OP

stationärer Aufenthalt 1-2 Nächte,Tragen eines Kompressionsmieders für4-6 Wochen

Arbeitsfähig

nach 2 bis 4 Wochen, Sport (moderat) nach ca. 4-6 Wochen

Unterbauchstraffung („Kugelbauch“, nach Schwangerschaften)

Manchmal entsteht nach einer Schwangerschaft nur ein isolierter Hautüberschuss im unteren Bauchbereich, oder der Bauch wirkt trotz Sport und diätetischen Maßnahmen immer noch „kugelig“. Dies liegt daran, dass die geraden Bauchmuskeln auseinandergewichen sind und sich nicht vollständig zurückbilden können. Hier kann eine Unterbauchstraffung sinnvoll sein. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Dafür wird ebenfalls (wie bei der Bauchstraffung) ein Schnitt am Unterbauch durchgeführt (wenn eine Kaiserschnittnarbe etc. besteht, wird auch genau diese „verwendet“). Dieser Schnitt ist in der Regel nicht so lang wie bei einer Bauchdeckenstraffung.

Sieht man, dass die Bauchmuskeln auseinandergewichen sind (wenig ausgeprägte Rektusdiastase), werden diese gestrafft. Dadurch wird der vorhandene Kugelbauch „behoben“. Bei vorhandenem Hautüberschuss wird dieser in der gleichen Sitzung entfernt.  

Welche Risiken bestehen?

Neben den üblichen Risiken einer Operation (Bluterguss, Schwellung etc.) kann es zu Wundheilungsstörungen kommen. Diese sind im Regelfall durch körperliche Schonung und Gabe von Antibiotika gut zu behandeln.

Ablauf nach der Operation

Am 1. oder 2. Tag nach der Operation können die Wundschläuche entfernt werden. Für weitere 4-6 Wochen sollte man ein Kompressionsmieder tragen, damit die Heilung maßgeblich unterstützt wird. Wichtig ist die Schonung in den ersten 2-4 Wochen nach der Operation. Im Anschluss daran gehen die meisten Patienten ihrer beruflichen Tätigkeit wieder nach. 

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