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Was hilft bei starkem Schwitzen?

Für Menschen, die vermehrt schwitzen, können alltägliche Dinge sehr unangenehm werden z.B. anderen zur Begrüßung die Hand zu geben, bei Besuchen in fremden Wohnungen die Schuhe auszuziehen oder die Arme zu heben. Denn sie wissen, dass anderen ihr starkes Schwitzen negativ auffallen kann. Die Folge ist eine eingeschränkte Lebensqualität, die sich bei jedem Betroffenen unterschiedlich auswirken kann.

Schwitzen ist eigentlich ein normaler Vorgang des Körpers, um die Eigentemperatur zu regulieren. Ist das Schwitzen den Temperaturen nicht angemessen, könnte es sich dabei um Hyperhidrose handeln. Bei der Hyperhidrose ist die Schweißproduktion ganz unabhängig von der Temperatur oder Jahreszeit sehr hoch und nicht kontrollierbar.

Um abzuklären, ob es sich wirklich um Hyperhidrose handelt, sollten Sie mit einem Arzt sprechen, denn für vermehrtes Schwitzen kann es unterschiedliche Ursachen geben. Ein Arzt kann ausschließen, dass es sich z.B. um eine Nebenwirkung eines Medikaments, Schilddrüsenüberfunktion oder einen Infekt handelt.

Es gibt gibt Hausmittel und Geheimtipps gegen Schwitzen. Doch was hilft wirklich?

Vom Salbeitee, Autogenem Training, Puder bis hin zu Franzbranntwein, Sauna oder besonderer Ernährung kursieren viele „Tricks“ und angebliche Hausmittel gegen zu starkes Schwitzen. Wer leidgeplagt ist, wird hier jedoch keinen positiven Effekt erzielen können. Was hilft also?

Deodorant mit Aluminiumchlorid

Der leichteste Weg Schweiß wirksam zu reduzieren, ist das verwenden eines Deos mit Aluminiumchlorid. Dies hilft beinahe jedem auch bei stärkstem Schwitzen unter den Armen. Der Anteil an Aluminium sollte 15% nicht überschreiten, zudem sollte das Deo nicht direkt nach der Rasur und nur einmal täglich verwendet werden. In den letzten Jahren waren Deos, die Aluminium enthalten, häufig in der Diskussion. Doch bisher konnte der Verdacht das Aluminiumchlorid in Deodorants krebserregend wirkt oder Alzheimer fördert nicht durch wissenschaftliche Tests bestätigt werden.

Anticholinergika

Anticholinergika können die Schweißporen des gesamten Körpers erreichen und so eine vermehrte Schweißbildung verhindern. Leider ist dies aber keine sehr schöne Lösung, denn die Liste der Nebenwirkungen ist lang und enthält Kreislaufstörungen, Übelkeit, Sehstörungen, Verwirrtheitszustände und vieles mehr. Zudem sollten die Tabletten dreimal täglich eingenommen werden. Viele Patienten suchen daher nach einer anderen Lösung.

Leitungswasser-Iontophorese

Leitungswasser-Iontophorese sind Wasserbäder mit Gleichstrom. Hierfür gibt es Geräte für zu Hause, die nicht nur an Händen und Füßen sondern mittels Schwamm-Applikatoren auch in den Achseln, im Gesicht oder Nacken eingesetzt werden können. Bei dieser Therapiemethode gibt es eine Initialphase, in der das Gerät 3-5-mal in der Woche verwendet werden sollte, um die Schweißproduktion zu reduzieren. Ist diese Phase vorbei reichen 1-2 Anwendungen pro Woche.

Botox spritzen

Bei einer Botoxbehandlung z.B. der Achselhöhlen werden mehrere Injektionen durchgeführt. Dies funktioniert ohne Vollnarkose. Es kann dafür eine oberflächliche Betäubung der Haut stattfinden, damit sich der Patient wohl fühlt. Bei Angst vor Spritzen kann aber auch eine Behandlung im Dämmerschlaf sinnvoll sein.

Absaugen von Schweißdrüsen

Bei der Schweißdrüsenabsaugung werden die Schweißdrüsen mit Kanülen nachhaltig absaugt, ganz ähnlich wie bei einer Fettabsaugung. Dies geschieht über einen kleinen Schnitt in der Achselhöhle. Bei dem einstündigen Eingriff werden Schweißdrüsen im Unterhautfettgewebe und in den oberen Schichten der Haut entfernt. Bereits nach 1-2 Tagen sind Patienten wieder gesellschaftsfähig.

Frau Dr. Buschmann ist erfahrene Ärztin im Bereich der Schweißbehandlung. In Ihrer Praxis bietet Sie die Schweißdrüsenabsaugung sowie die Botoxbehandlung an. Sollten Sie hierzu Fragen haben, berät Sie Frau Dr. Buschmann gerne unverbindlich zu diesen Eingriffen. Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

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